DMOZ schliesst seine Pforten
DMOZ schliesst seine Pforten

DMOZ schliesst seine Pforten

Das unter DMOZ bekannte Open Directory Project galt als das am besten gepflegte Webseitenverzeichnis und geht nun am 14. März nach fast 19 Jahren in Rente.

Das DMOZ ist ungefähr im Juni 1998 unter dem Namen Gnuhoo an den Start gegangen und hat sich seitdem zusehend immer erweitert. Es wurde durch eine Vielzahl freiwilliger Redakteure händisch gepflegt und selbst von Google als ein qualitativ hochwertiges Verzeichnis anerkannt.

Das DMOZ als Linkquelle

Auch bei vielen SEO’s galt das DMOZ als ein sehr wichtiger Linkprovider, da sich an diesem Verzeichnis etliche Webseiten bedient haben. Durch eine Aufnahme in dieses Verzeichnis konnte man auf einen Schlag hunderte von Links von anderen Webseiten erhalten die zwar meist keine hohe Qualität hatten, trotzdem jedoch gut in nahezu jede Linkbuilding-Strategie passte. Ein Link im Open Directory Project konnte mitunter Gold wert sein und war deshalb sehr begehrt.

Google hat sich sogar zeitweise bei der Darstellung der Suchergebnisse bei den Meta-Descriptions am Open Directory Project bedient und die hinterlegten Informationen dann teilweise als Webseitenbeschreibung in den Suchergebnissen angezeigt. Durch den Meta-Parameter NOODP konnte man dies unterbinden.

Eines der letzten großen Verzeichnisse

Nachdem zuletzt bereits das Yahoo Directory geschlossen hat folgt mit dem Open Directory Project nun eines der letzten von Menschen gepflegten Verzeichnisse diesem Weg. Natürlich gibt es noch Nischenverzeichnisse, die weiterhin händisch gepflegt werden oder auch zahlreiche Branchenbücher im Bereich B2B. Doch ein so großes Verzeichnis wie das DMOZ gibt es in dem Sinne dann gar nicht mehr.



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